Werbung mit Tiefgang

Für die Lancierung des Speiserestaurants «Piccard» im Verkehrshaus Luzern gingen diebündner dem Angebot auf den Grund und inszenierten kulinarische Leckerbissen in erfrischenden 10000 Metern Meerestiefe.

Luzern Ob wir überhaupt Kapazität haben, war die erste Frage von Patrik Scheidegger, Projektverantwortlicher der ZFV-Unternehmungen, als er diebündner Anfang Juni an den Vierwaldstättersee einlud. Die Ausgangslage war schnell klar. Bei der Eröffnung des modernisierten Verkehrshauses im vergangenen November ging die Kommunikation des neuen Restaurants unter. Seit einem halben Jahr zauberte die Crew des Restaurant «Piccard» Schweizer Köstlichkeiten, die nicht nur von Verkehrshaus-Besuchern entdeckt werden wollten. Also musste so schnell wie möglich etwas passieren. Nun sind solche Kundenmandate für eine klassische Werbeagentur ein zweischneidiges Schwert: Einerseits sorgt der Termindruck für eine rasche und effiziente Projektabwicklung, andererseits hat man als verantwortlicher Ideengeber auch die Folgen eines zu hastig ausgeführten Konzepts langfristig zu tragen. Neben der Entwicklung einer prägnanten Kommunikationsidee konzentrierte sich die Agentur auf einen effektiven Mitteleinsatz in der Mediaplanung.

Neben den ZFV-Unternehmungen mussten der Vermieter, das Verkehrshaus der Schweiz und vor allem das Restaurantteam von der Idee überzeugt werden, damit nach der Lancierung der Kampagne das «Sacre Feu» auch vor Ort im Betrieb zum Glühen gebracht wird.

Das Restaurant der ZFV-Unternehmungen im umgebauten Verkehrshaus in Luzern bietet eine kulinarische Entdeckungsreise durch die ganze Schweiz und ist nicht nur für Besucher des grössten Museums der Schweiz einen Besuch wert. Umso mehr im Sommer, wo sich von der Sonnenterrasse neben kulinarischen Schweizer Köstlichkeiten der Blick auf den Vierwaldstättersee, die Stadt Luzern und die Berge geniessen lässt.

Der Standortvorteil im Verkehrshaus ist jedoch zugleich auch unser grösstes Handicap in der Kommunikation. Zwar weiss jeder sofort, wo sich das Restaurant befindet, aber ähnlich den SBB-Speisewaggons, geht man bei der Restauration eher von einer bedürfnisorientierten Gastronomie aus, die für Besucher des Verkehrshauses den «kleinen» Hunger stillt. Der Blick in die Karte verrät einem aber schnell, dass es sich bei «Piccard» um eine anspruchsvolle, innovative Küche handelt.

Da das kulinarische Angebot nicht zur Forschungsreise werden soll, muss zumindest die Kommunikation zum Entdecken der gastronomischen Höhenflüge im Verkehrshaus der Schweiz einladen.

Aufgrund des dringenden Handlungsbedarfs und des eng gesteckten Budgetrahmens musste ein plakatives Sujet entwickelt werden, das einen raschen Bekanntheitsgrad in der Stadt Luzern aufbaut. Durch die Verbundwerbung mit dem Verkehrshaus kann der Restaurant-Standort überregional und mit wenig Aufwand kommuniziert werden, so dass man sich ganz auf die Bewerbung des Angebots konzentrieren kann.

Das Plakat ist nicht nur aus kreativer Überlegung der ideale Werbeträger. Mit wenigen Einzelstellen lassen sich kostengünstig über eine längere Zeit zusätzliche Kontaktpunkte im Einzugsgebiet des Restaurants schaffen. Begleitet wird der sommerliche Werbeauftritt von Kino-Dias, einem neuen Internetauftritt und Publireportagen, die das gastronomische Angebot in Lokal- und Fachmedien präsentieren.

Der Name verpflichtet Ein Werbeauftritt mit dem Namen «Piccard» und dem Verkehrshaus als Absender verspricht einen selbstbewussten und eigenständigen Auftritt. Die Werbung darf sich nicht hinter der guten Küche verstecken, sondern soll für mediale Aufmerksamkeit sorgen. Nachhaltig und qualitativ, wie es die berühmten Namensgeber seit Generationen zu pflegen wissen.

Für die Inszenierung des gastronomischen Angebots war diebündner deshalb kein Weg zu weit, um diesen Sommer ein Plakatsujet mit Tiefgang zu entwickeln.

Zusammen mit dem Fotografen Gary Kammerhuber und Straumann Litho entstand ein überraschender und frischer Werbeauftritt, der auch für Kino und Internet adaptiert werden konnte.

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