Was haben Designerkleider und Metallelemente am Bau gemeinsam? Nicht viel – auf den ersten Blick. diebündner brachten
Metall Pfister rechtzeitig zum 100-Jahr-Jubiläum auf jene Masche, mit der die Firma heute auf den Metallgewebemärkten
punktet. Wie das geht? diebündner brachten das Produkteportfolio von Metall Pfister mit weltberühmten Kleidungsstücken
auf fünf knackige Nenner: Nylonstrumpf, das Kleine Schwarze, Chanel-Kostüm, Bikini und Bustier.
Vor 100 Jahren legte Eugen Pfister, der Urgrossvater des heutigen Geschäftsführers den Grundstein für die Metall Pfister. Metall Pfister ist auf dem Schweizer Markt führend für Streckmetalle und Architekturmetallgewebe – und wächst kontinuierlich. Rechtzeitig zum 100-Jahr-Jubiläum sollte die Firmengeschichte des Zürcher Traditionsunternehmens in einer passenden Broschüre weitergestrickt werden. Soweit der Auftrag.
«Weitergestrickt» – mit diesem Stichwort knackten der Berater, der Konzepter und der Art Director von diebündner die Aufgabe. Denn darin steckt die Assoziation für das Konzept «Pfister- Masche». Das Anfangsbild bestand aus zwei Stricknadeln, welche ein Lochblech weiterstrickten. Auf der Basis dieser Idee kristallisierte sich jener Claim heraus, welcher heute das frische Firmenlogo von Metall Pfister begleitet. Er lautet schlicht «nach Mass» und punktet mit seiner Einfachheit: Denn so wie der Massschneider stets auf der Suche nach neuen Fabrikaten ist, so setzt auch Metall Pfister auf innovative Metallprodukte. Sie sind nach Mass gefertigt und bestehen aus haltbaren, teilweise ungewohnten und neuartigen Materialien.
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Metall Pfister – nach Mass
Der Modedesigner umhüllt schöne Körper mit Stoffen, Architekten und Planer hüllen Hausfassaden, Geländer und vieles mehr in metallische Gewebe, in Streckmetalle, Lochbleche und Spiralgeflechte. So lässt die Jubiläumsbroschüre zur 100-Jahre-Feier die Produkte von Metall Pfister konsequenterweise im Gleichschritt mit den Errungenschaften der Haute Couture über den Catwalk der Geschichte laufen. Die Produkte von Metall Pfister werden dabei durch berühmte Kleidungsstücke aus der Modewelt in Szene gesetzt, die bleibenden Vorteile der verschiedenen Metallelemente durch die Geschichten dieser Kleidungsstücke neu interpretiert.
Bei der Umsetzung dieser Idee für die Broschüre kam es in erster Linie darauf an, wie die verschiedenen Materialien von Metall Pfister zu den entsprechenden Kleidungsstücken passten. diebündner liessen sich dabei von den jeweiligen Eigenschaften des Materials leiten und verknüpften sie mit der Geschichte des Designerkleides. Illustriert sei dies am Beispiel der Metallgewebe, welche derzeit im Fassadenbau immer grössere Bedeutung erlangen. So liess Metall Pfister bei seinen Herstellern eigens fürs Stade de Suisse die neuen Maschen Omega 1510 und Omega 1520 stricken. Und auch den neuen Hauptsitz der FIFA gestalten Metallgewebe von Pfister. Mit eingebauten LEDs können solche Gewebe als Medienfassaden zur Illumination eines Gebäudes oder sogar als Bildschirm für Videobotschaften dienen. Denn Metallgewebe haben aus architektonischer Sicht einmalige Vorteile: Sie eignen sich als dauerhaftes Bekleidungsmaterial für hinterlüftete Fassaden und sind ebenso sensationell, wie das berühmte Kleine Schwarze, welches von Coco Chanel bereits in den 1920er-Jahren für die jungen Kriegerwitwen erfunden wurde und das in den 50er-Jahren durch Audrey Hepburn Weltruhm erlangte.
diebündner brachten ausserdem den Nylonstrumpf mit den Industrieprodukten zusammen, den Bustier mit Drahtgurten und Spiralgeflechten. Und sie verglichen die widerstandsfähigen Streckmetalle mit dem Chanel-Kostüm aus dauerhaftem Tweed. Für den revolutionären und semitransparenten Aluminiumschaum Alusion schliesslich reservierte man den Bikini, welcher durch spannende Reduktion der Textilfläche den Körper inszeniert. Was Ursula Andress 1962 zum Durchbruch verhalf, zeugt jetzt für die Qualität des neuen Stoffes aus Amerika.
Die Erfolgsmasche und weiter Tobias E. Pfister war von der Jubiläumsbroschüre überzeugt. Er liess im Anschluss an die Broschüre auch den Internetauftritt unter www.metallpfister.ch zum Jubiläum mit der«Pfister-Masche» auf Vordermann bringen. Dabei wurde die zugrundeliegende Struktur der Website beibehalten, aber es wurden die Startseite und das Seitenlayout im neuen Design der Broschüre gestaltet, der Schriftzug wurde angepasst und das gebürstete leuchtende Metall gibt jetzt einen sinnlicheren Hintergrund für die Page ab. Zurzeit sind diebündner für Metall Pfister in Sachen PR auf Achse und unterstützen die Schweizer Markteinführung der neuen Produkte Illumesh® und Mediamesh® mit Fachartikeln in der Handelszeitung und im SMM Schweizer Maschinenmarkt. Diese bewussten Erweiterungen und Neuinterpretationen der metallischen Textur halten Schritt mit der rasanten Entwicklung in der Architektur und zeigen, dass Metall Pfister den Vorsprung auf dem Gebiet der Metallprodukte verteidigt.
von Fridolin Jakober

